30
Jun

Verliert man beim Verkauf nicht so oder so einen großen Teil durch den Wechsel in Euro?


Answer:
Diese Frage hat verschiedene Beantwortungsmöglichkeiten.

Der Schwerpnkt der Antwort richtet sich nach der vorwiegenden Interessenlage, welche ja nur implizit aus Ihrer Frage kar wird, und den Eindruck macht, als überwiege das spekulative, rein finanzielle Interesse. Demgegenüber gibt es ja eigentlich beim Aktionär primär das (mit-) unternehmerische Interesse, welches länger angelegt ist.

(s. a: NAchhaltigkeit als langfristige Aufrechterhaltbarkeit von Entscheidungen - oder einfach: Dinge immer "richtig" tun.)

Dollar heisst ja primär USA: über Jahrzehnte hat die US Gesellschaft sich an unseren Unternehmen beteiligt, sie aufgrund der hohen Dollar-Bewertung aufgekauft - und gleicht seitdem mit den Erträgen aus von uns erarbeiteten Gewinnen ihre über Jahrzehnte schwer negative Handelsbilanz aus - wie sonst könnten sich die USA sonst überhaupt in der Welt als grosse Maxen aufspielen?

Wenn jetzt der Dollar niedrig ist, verbilligt dies unsere Investitionen dort. Nun können wir also den Spiess umdrehen und sollten dies eigentlich auch tun.

Allerdings: Durch den niedrigen Dollar profitieren die USA nur theoretisch auch als Exporteure; aber eben nur gering, weil ihre Angebote einfach zu wenig attraktiv sind.

So bleiben wir Exportweltmeister… Stehen aber durch die fortgeschrittene übernahme von US-Konzepten (Regeln, Moden, Vorurteilen, etc. hinsichtlich der Wahrung von Wohlstand und sozialem Wohlstand stark unter Druck.

Hohe Einkommen lassen sich nur aus hohem Mehrwert generieren. Wo aber vergessen wird. dass es aus gutem Grund Mehrwert-Steuer, und nicht Minderkostensteuer heisst,

richtet Europa und seine Selbstbestimmung mit zugrunde.

Unsere Wirtschaftskraft leidet seit langem unter dem zugrunderichten europäischer Firmen durch US-Gleichmachung statt Verständnis für menschliche Werte und die sich daraus ergebende Zielgruppen-Diversität.

Siehe alle US-übernahmen der letzten Jahrzehnte.

Angesichts der Anzeichen dafür, dass die jetzige US Administration überhaupt plant, einen Krach der Finanzsysteme in Kauf zu nehmen, oder gar zu provozieren, um die unter der jetzigen Administration nicht erreichte endgültige Bevormundung der Welt zu erreichen, scheint jede auf Krediten basierende Beteiligung ohnehin inopportun.

Je nach politischem Interesse kann man also, wenn man denn in Dollars investieren wil, dies ausserhalb der USA tun, beispielsweise in Lateinamerika um vom Wachstum jener Märkte zu profitieren, welches allfälltige weitere Dollarverluste oft übertrifft.

Ich habe aufgrund meiner Beziehungen und Sichtweise das Gegenteil geraten und erfolgreich getan: Aufgabe der US-fokussierung aussereuropäischer Anlagen und Anlage im Euro-Raum und in SFR. Dadurch haben meine Freunde aus Lat Am doppel verdient, obwohl ich nur klug in sehr sichere Anleihen mit geringer Restlaufzeit investiert hatte. Der Verdienst erhöhte sich systematisch bei der vorzeitigen Rückzahlung und beim späteren Wechselkurs gegenüber Dollar-bezogenen Währungen.

Muss man dazu noch mehr sagen? Investieren sie in Familienunternehmen. Die sind Unternehmergeführt und tragen daher mehr zu unserer eignene gesunden Wirtschaft bei. Beispielsweise in VW, welche ja, als Rettungs-Massnahme für die europäische Wirtschaft gerade wieder zu einem Familienunternehmen wird. - über so viel Weitsicht und Durchblick, sowie Verantwortungsbewustsein schweigt man.

Aber die Frage, was aus Europa und seinem Wohlstand würde, wenn die VW - Gruppe "geraided" würde und ihrer Alleinstellungsmerkmale beraubt, das wurde ja in der Presse kommentiert.

Porsche handlet also in bester unternehmerischer Tradition nicht nur im eigenen, sonden zugleich im öffentlichen Interesse.

Fiat könnte das gleiche tun, wenn sie Ferraris und Maseratis im Kern mit vergrösserten Fiat-Motoren ausrüsteten.

Am Luxus - Segment verdient man nicht viel. Aber die Leser in Asien und sonstwo wissen bei VW, dass Bugatti und Bentley ausgeklügelt kompakt multiplizierte VW-Motoren etc enthalten. Und das hilft, den sonstigen Unterschied an Kompetenz auch für das Bread and Butter Business wirksam zu machen. Nur so kann man europäische Gehälter (und Honorare etc.) zahlen. Aber daran fehlt es zunehmend. Also sollte man doch als Europäer die Schaffung von Arbeitsplätzen hier mit dem Gewinnziel verbinden, oder?

Investieren Sie doch bei "grünen", respektive nachhaltigkeitsverpflichteten Banken etc. Oder gucken Sie mal in die Anliegen von e3cc.de. Dann tun sie was, und verdienen sicher nicht weniger.

Nur: Interessiert gerade Sie dies überhaupt?

In jedem Falle hoffe ich Gesichtspunkte beigetragen zu haben. Ciao!


Answer:
Das Verhältnis Dollar zu anderen westlichen währungen hat sich immer in einem Bereich bewegt, den man sehr gut benutzen kann, um für die Zukunft hochzurechnen (die Grenze der Schwankungsbreite ist in Euros ausgedrückt nicht konstant, sondern klettern über viele Jahre auch). Steht er bei ca. 1,65 dann erreicht er den Rand dieser üblichen Schwankungsbreite.

Ist auch vorstellbar, dass er dann so billig ist, dass viele Amerikanische Sachen kaufen, das kurbelt die wirtschaft an, während es den anderen Volkswirtschaften schlechter geht, das dürfte das Wechselkursverhältnis wieder in normale Höhen lenken.


Answer:
So schlimm ist der Kursverlust nicht, und wenn du die Aktien kaufst sind es ja immer Dollarkurse und die Renditen dort sind viel höher als bei uns.

Wen du so viel Geld hast um dort zu investieren, dann lohnt es sich auf Dauer schon. Aktien sind niemals eine kurzfristige Geldanlage.

Gruß

Franky


Answer:
Ich würde dies weiterhin tun. Ein Grund ist die Diversifikation unter den Währungen, ein anderer ist ein mögliches Ende des Irakkrieges, wenn Obama Präsident wird. Zudem ist die amerikanische Wirtschaft immer noch die Wichtigste, Panik wäre falsch am Platz.

Answer:
Langfristig gesehen ja, denn die Aktien die durch die Immobilienkrise jetzt im Keller sind werden auf Dauer wieder steigen.

Answer:
Gerade im Aktiengeschäft musst du einen langen Atem haben. Der Dollar wird auch wieder steigen.

Answer:
Bei Investitionen auslaendischen Wertpapieren, die nicht in Euro notiert sind, kommt zum Gewinn-Verlust-Risiko noch das Risiko des Wechselkurses hinzu. Das kann Gewinne erhoehen oder aber Kursgewinne auffressen oder Verluste verschlimmern.

Ob es sich jetzt lohnt in US Aktien zu investieren ist deine persoenliche Entscheidung. Du solltest aber auf jeden Fall eine Durststrecke aussitzen koennen, d.h. ein langer Anlagehorizont von mehreren Jahren sollte vorhanden sein. Alles andere ist Zockerei.

Wenn ich genau vorhersagen koennte, wie es mit den Aktienmaerkten weitergeht, dann wuerde ich jetzt nicht hier sitzen und antworten, sondern ich wuerde wahrscheinlich irgendwo auf eine Luxus-Yacht Cocktails schluerfen.


Answer:
also aktien sind langfristige investment mit einem anlagehorizont von ca. 4 jahren, und inflationssicher (ähnlich wie häuser) gegenüber der reinen reinen geldanlage (Festgeld usw.)

zweitens ist es jetzt günstig in dollar zu investieren, denn der dollar ist schwach, wenn er steigt hast du einen wechselkurs gewinn, im vgl. zu jetzt.

An erster stelle sollte bei dir jedoch die wertbeständigkeit und zukunftschancen des Unternehmens stehen von denen du eine Aktie erwerben möchtest. Wenn du keine beratung brauchst kauf über seriöse broker im netz.da sind die kosten geringer. Also goog luck


Answer:
Es ist eine Strategiefrage.

Ich persönlich investiere nur noch in Anlagen, die sowohl bei fallenden als auch bei steigenden Kursen Gewinne erzielen können, auch wegen der Abgeltungssteuer.

Da hier höheres Risiko besteht kann man auch ein gemanagten Account betreiben. Dabei übernehmen Experten das Management.

Bei Interesse hier mein Favorit http://futures.xii-ing.de


Answer:
Wenn Du wirklich in Dollar investieren willst - wovon ich dringend abrate - dann bekommst Du hier sehr gute und kostenlose Anlagestrategien - und die Hintergründe - serviert:

http://www.goldseiten.de/

Zur Erklärung der einzelnen Möglichkeiten und Schwächen und Stärken ist das Gloasar hier zu empfehlen:

http://www.hartgeld.com/glossar.htm

Selbst Allan Greenspan hat den Golfstaten geraten, nicht mehr in Dollars zu investieren.

Keinesfalls in Derivaten investieren - die crashen jetzt der Reihe nach.

Die Bank for International Settlements (BIS), welche als Bank der Zentralbanken fungiert, veröffentlichte neue Zahlen zum OTC-Derivatemarkt für das 2. Halbjahr 2007. OTC-Derivate? Das sind außerbörslich gehandelte und unregulierte Finanzwetten. Die einen nennen es Absicherung, Innovation, oder Garantie für ewig sprudelnde Gewinne - die anderen bezeichnen sie als Massenvernichtungswaffen – je nach Auslegungsart. Dieses Monster wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 44% auf 596 Billionen USD. 596 Billionen - 596 000 Milliarden.

Der Berg setzt sich u.a. zusammen aus 58 Bio. USD Kreditderivaten, 307 Bio. USD Zinsderivaten, 56 Bio. USD Devisenderivaten und 9 Bio. USD Rohstoffderivaten. Dieser Markt wuchs in den letzten Jahren am schnellsten und ist zugleich wohl das größten Risiko für das ganze Finanzsystem geworden. Zum Vergleich beträgt das Welt-BIP für 2007 gerade mal 53 Bio. USD.

Die "Hauptspeise" wird der Crash der Credit Default Swaps (CDS) sein, der sich jetzt abzeichnet, aber das ist noch nicht alles.

Bei tatsächlichen Inflationsraten von 12 % p. a. (Europa) und 16 % (USA) besteht derzeit eine negative Realverzinsung (= nominaler Zins minus Inflationsrate); d. h. man verliert mit Geldwerten (Geldmarktzins, Geldmarktfonds, Rentenfonds, Lebensversicherungen; diese werfen bestenfalls eine Rendite von 5 % p. a. ab) aufgrund des Kaufkraftverlustes mehr als die Rendite wieder hereinholen kann.

Bei den heutigen realen Inflationsraten und dem hohen Risiko, müssten die Zinsen auf Staatsanleihen (und alles andere auch) auf mindestens 25% steigen. Real werden sie viel weiter steigen, wie etwa in der Argentinienkrise auf 70%. Das ist der Untergang der Staaten. Vermutlich werden die Zentralbanken dagegenhalten und alles aufkaufen, was abgestoßen wird. Damit kommt die richtige Hyperinflation ins Rollen und die Währungen werden sofort unkonvertierbar - Ende der Globalisierung.

Das sicherste ist JETZT = physisches GOLD und Silber !!!

This entry was posted on Monday, June 30th, 2008 at 8:10 am and is filed under Anlage. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or TrackBack URI from your own site.

Leave a reply

Name (*)
Mail (*)
URI
Comment