19
Apr

Hallo,
ich habe mich mal gefragt, wieso man überhaupt von einer feindlichen Übernahme spricht. Wenn die Aktionäre eines Unternehmens gerne verkaufen wollen, verkaufen sie, wenn nicht, dann nicht. Der Käufer kann ja niemanden zwingen, zu verkaufen.

Und Vorstand, Aufsichtsrat und Belegschaft sind doch ohnehin dem Willen der Aktionäre verpflichtet.


Answer:
Mit dem Begriff der „feindlichen Übernahme“ bezeichnen in der Regel Manager eines Unternehmens die Handlung eines Investors, der beabsichtigt, dieses Unternehmen zu kaufen, und sich zu diesem Zweck direkt an die Eigentümer des Unternehmens (in der Regel mit einem öffentlichen Übernahmeangebot) wendet, ohne vorher die Einwilligung des Übernahmekandidaten eingeholt zu haben. Die Bezeichnung „feindlich“ stellt oft nur die ablehnende Sicht des Managements des Übernahmekandidaten – für den Kauf der Kapitalmehrheit an einem Unternehmen gegen den Willen von dessen Vorstand, Aufsichtsrat oder Belegschaft – dar; die Literatur spricht daher in diesem Zusammenhang statt von „feindlicher“ auch von einer „unkoordinierten“ Unternehmensübernahme.

Answer:
Wenn das Unternehmen gegen "seinen Willen" übernommen wird. Wenn zB Jetzt Microsoft Google kaufen will. Google aber keine Fusion oder ähnliches will. Kauf Microsoft jetzt über 51% der Aktien von Google (nur Beispiel^^) würde Google zu Microsoft gehören.

Answer:
Gilt für Aktien- Unternehmen.
Der Kauf der Kapitalmehrheit (Aktien) an einem Unternehmen gegen den Willen von dessen Vorstand, Aufsichtsrat oder Belegschaft.
Nach Erwerb eines bestimmen Anteils wird meist ein öffentliches Übernahmeangebot abgegeben.

This entry was posted on Sunday, April 19th, 2009 at 4:23 am and is filed under Anlage. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or TrackBack URI from your own site.

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