5
Mar

überhaupt keine


Answer:
Die Frage ist nicht leicht und vor allem nicht pauschal zu beantworten.

Man unterscheidet grob in Geld- und Sachwerte. Geldwerte sind z.B. Bargeld oder auch (normale) Anleihen. Unter Sachwerte fallen Immobilien, Aktien (d.h. man besitzt ein Stück einer Firma), Edelmetalle oder sonstige "Sachen". Ich würde darüber hinaus als sehr solide Anlage jenseits von Geld- und Sachwerten Bildung dazu nehmen. Eine gute Ausbildung bringt immer etwas ein.

Immobilien gelten als Klassiker. Aber es kommt auch hier darauf an. Ich kenne den Fall einer Immobilie, die vor 15 Jahren für ca. 110000.- Euro gekauft wurde (damals ein reeller Preis), es gab Reparaturen und Renovierungen über die Zeit in Höhe von ca. 20000.- Natürlich gab es Mieteinnahmen über die Jahren. Aber wenn diese Immo heute einen Preis von 95000.- erzielt, dann kann der Verkäufer glücklich sein. Sieht man sich Immobilienblasen wie in USA, Spanien oder UK an, sieht es noch extremer aus. Und die von vielen Leuten schon vergessenen Schrottimmobilien einer bekannten Bank sind gar nichts mehr Wert.

Bei Aktien geht es auch mal rauf und runter. Indes hat der deutsche Aktienanleger im 20. Jahrhundert niemals all sein Geld verloren, der Geldanleger hat jedoch zwei Staatsbankrotte und Währungsreformen erlebt.

Gold wird gerne als Inflationschutz angesehen. Ich lache mich darüber immer wieder tot. Vor ca. 20 Jahren hatte Gold Preise um 800 USD, neue Höchststände erleben wir derzeit. Beachtet man aber die Inflation, dann müsste Gold inflationsbereinigt heute über 2000 USD kosten, um tatsächlich ein neues inflationsbereinigtes Allzeithoch zu haben.

Zu prüfen wäre als Geldanlage eine inflationsindexierte Anleihe, wie sie auch der Bund seit kurzem heraus gibt. Die Grundverzinsung ist mies, aber Zins und Rückzahlung steigen mit steigender Inflation. Müßig zu sagen, dass man dank Steuern dennoch effektiv Wertvernichtung hat.

Tatsächliche Profiteure von Inflation sind Leute (oder Staaten) mit Schulden. Damit Staaten ihre Schulden unter Kontrolle halten können, können sie auf die Abwertung ihrer Währung hinwirken. Wenn die Wirtschaftsleistung des Staates gleich bleibt oder steigt und gleichzeitig eine Lohn-Preis-Spirale in Gang kommt, geht es den Leuten nicht schlechter, aber die Staatsschulden sinken relativ zum Bruttosozialprodukt. Dasselbe gilt für den Privatmann. Das hat gut in den 1960ern und 1970ern funktioniert. Man kaufte auf Kredit eine Immo, die DM verlor an Wert, der Wert der Immo stieg, die Löhne stiegen, aber die Kreditraten blieben gleich.

Unterm Strich würde ich sagen: Ein vernünftiger Mix an Sachwerten bietet zumindest einen Teilschutz. Schulden sind bei steigender Inflation gut für den Schuldner. Eine kreditfinanzierte Immo kann also eine Idee sein.


Answer:
Die absolut wasserdichte inflationssichere Anlage gibt es nicht. Es ist immer davon die Rede, dass Immobilien und Aktien dagegen sicher seien. Am Beispiel der Hyperinflation in Deutschland in den 20er Jahren zeigen sich aber die Grenzen dieser Anlagen. Aktien verloren trotz des angeblich eingebauten Inflationsschutzes etwa 50% ihres Wertes. Immobilienbesitzer wurden nach der Hyperinflation mit Sonderabgaben vom Staat zur Kasse gebeten. Damit waren die Anleger in Aktien und Immobilien aber immernoch besser dran als der Durchschnittssparer, dessen Sparbuch buchstaeblich wertlos wurde.
Edelmetalle koennten eine halbwegs inflationsbestaendige Anlageform sein. Es waere jedenfalls mal interessant zu recherchieren, wie sich der Goldpreis durch Phasen der Hyperinflation benommen hat.

Answer:
Immobilien sind auch nur sicher, wenn diese sich zu 100% in eigenem Besitz befinden und keine Bank ihre Finger im Spiel hat, also die Immobilien hypothekenfrei sind. Sonst ist das so wie in den USA, wo ein ganzes Volk nur auf Pump lebt und dann aus ihren "eigenen" 4 Wänden raus geschmissen wird.
Gold ist auch nicht unbedingt 'unberührbar', da auch Gold immer nur in Krisenzeiten klettert und wieder runter geht, wenn die Leute wieder sicherer werden.
Antike wertvolle Gegenstände sind auch zu empfehlen, wenn man das nötige Kleingeld hat. Oder Kunstobjekte.

Answer:
Nur materielle Güter. Gold und Immobilien haben sich bewährt.

Answer:
Gold, Platin, Silber….

Answer:
Platin ist ziemlich stabil. allerdings sind auch keine großen anlagegewinne zu erwarten.

Answer:
Metalle, Schmuck, Gemälde, Grundstücke, Aktien

Answer:
Erbanlagen.

This entry was posted on Thursday, March 5th, 2009 at 12:04 pm and is filed under Anlage. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or TrackBack URI from your own site.

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