5
Mar

wenn dieses Unternehmen kurz vor der Pleite steht?
Warum kaufen z.B. die Opelaner nicht ihr Werk von GM ab oder auch in wie bei anderen bestehenden Firmenpleiten?


Answer:
Eines hab ich gelernt. Die Menschen sind wie der Humus, auf dem das Geld wächst, sie sind der Dreck, auf dem das Geld wächst.

Um Opel zu kaufen reichen die Einkünfte der Arbeiter bei weitem nicht. Und um die Firma weiterzuführen müßte man die Arbeiter genauso schlecht behandeln wie zuvor, das würden sie sich in ihrem eigenen Laden dann nicht gefallen lassen. Vergiss es!

Die Kreditwürdigkeit eines Opelaners schätze ich momentan als ziemlich bescheiden ein. Keine Chance beim Sachbearbeiter einer Bank. Die werden jetzt auf Rückführung der überzogenen Girokonten achten.


Answer:
So leicht ist es ja nun auch nicht, auch wenn ich Deine Idee für sozial sehr angemessen halte. Man braucht, um Aktien zu erwerben, erstmal einen "Mittelsmann", das heißt, jemand der an der Börse in Frankfurt tätig ist (und der natürlich auch seine Prozente einstreicht), und der dann beauftragt werden muss, diese Aktien zu übernehmen.

Einen so großen Teil der Opel-Aktien zu übernehmen, so dass die Opelaner "ihr" Werk von GM abkaufen könnten, sprengt die Milliarden-Grenze !


Answer:
Es gibt so was immer wieder: als Management-Buy-Out. Also wenn die Bosse ihre eigene Firma kaufen.

Es gibt aber keinen "Staff-buy-out". Wie sagt der Manager: It isn't done. Man macht das nicht.

Schade eigentlich.


Answer:
Vielleicht haben sie momentan nicht so viel Kleingeld.Opel wird nicht als eigenständige Firma geführt,es gibt zu viele Verflechtungen mit GM.Deshalb ist eine Übernahme,egal von wem.recht schwierig.

This entry was posted on Thursday, March 5th, 2009 at 12:05 pm and is filed under Anlage. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or TrackBack URI from your own site.

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