30
Mar

Zum Beispiel: Ob man im Verein war, irgendwelche freiwilligen Dienste (in der Gemeinde) gemacht hat, oder sonstige Dinge.

Ich finde das einfach lächerlich und blödsinnig. Für mich hat das auch nichts mit sozialen Kompetenzen zu tun bzw. wenn man so was vorzuweisen hat. Das heißt ja noch lange nicht, dass man sozial voll kompetent ist!!!!!!!! Es kann genauso welche geben die (aus welchen Gründen auch immer) in einem Verein sind, oder sich sonst wie betätigen, jedoch trotzdem charakterliche Deppen sind, sorry. Andererseits kanns eben auch introvertiertere Personen geben, wo ich mich auch einordnen würde, die aber trotzdem sozial kompetent bin. Was ich zumindest von mir behaupten kann. Nur weil ich dann nicht im Verein oder sowas war, werd ich gleich in ne Schublade gesteckt.


Answer:
Du magst damit sicher Recht haben, aber auch Personalchefs brauchen irgendwelche halbwegs greifbaren Kriterien, an die sie sich halten können. Sie müssen schließlich eine Entscheidung treffen, ob sie dich einstellen oder nicht, dazu können sie dich nicht erst wochenlang beobachten, deinen Charakter ausloten.

Answer:
Die Frage nach etwas weist nicht zwangsläufig darauf hin, dass es sich um die Abfrage bzgl. einer Kompetenz handelt. Es kann sich auch um eine Frage bzgl. einer Inkompetenz handeln.

Die Integration in einen Verein oder ein soziales Engagement kann auch ein Minuspunkt sein.
Stell dir mal vor du bist bei Attac engagiert. Da wird sich sicher nicht jeder drüber freuen. Im Schützenverein zu sein, stößt auch nicht bei jedem auf Gegenliebe.

Die Frage nach sozialen Aktivitäten ist indirekt eine Frage nach der emotionalen Beschaffenheit. Es ist in Bewerbungsgesprächen nicht einfach herauszufinden, wie jemand emotional tickt. Fachlich ist es schnell zu erkennen, aber ob jemand emotional gefestigt ist kann man nicht so leicht sehen.

"soft skill" heißt das Schlagwort


Answer:
Drei Punkte dazu:
- Die Vereinstätigkeit belegt jedenfalls formal, dass der/die Bewerber(in) von sich aus Initiative zeigt und sich - je nach Verein - z.B. für einen bestimmten Sport oder Musik interessiert.
- Wer in einem Verein aktiv ist, hat möglicherweise auch mehr Erfahrung im Umgang mit anderen Menschen. Dies ist auch in einem Unternehmen wichtig.
- Letztendlich spricht Einiges dafür, dass er/sie auch ein gewisses Maß an Teamfähigkeit besitzt.

Selbstverständlich muss es nicht zwangsläufig so sein, aber zumindest kann eine Vereinstätigkeit darauf hindeuten. Es steckt also in der Regel keine böse Absicht hinter dieser Frage, sondern der Wunsch, den/die Bewerber/in besser kennen zu lernen.


Answer:
^Seltsam, so etwas habe ich noch nie erlebt. Bewirbst Du Dich bei einer sozialen Einrichtung? Normalerweise hat ein Arbeitgeber nicht das allergeringst Interesse daran, Deine Energie auch noch mit einem Verein zu teilen. Vereinstermine verringern Deine Flexibilität und Deine Überstundenbereitschaft. Außerdem wird Vereinsmeierei auch nur von ganz wenigen Leuten positiv bewertet. Mit sozialer Kompetenz hat das in der Tat nicht das allergeringste zu tun, denn weder die alles an sich reißenden Wichtigtuer noch die Herde, der man sogar noch vorschreiben muß, wie sie ihre Freizeit verbringt, qualifiziert sich dadurch.

Answer:
Eine Figur in einem Drehbuch wird auch nur daran beurteilt, was es schließlich in der Geschichte macht. Wenn man sich tagsüber im Keller einschließt und nur nachts rausgeht, dann ist dass ein Indiz dafür, dass diese Figur etwas zu verbergen hat. Steht die Figur in einem Boxring und kämpft, dann ist davon auszugehen, dass es sich hierbei um eine sportliche Kämpfernatur handelt. Menschen, die unter Sucht leiden, neigen dazu, nichts anderes zu machen, als ihre Sucht zu befriedigen- haben keine Hobbies..Vereinszugehörigkeit ist kein Indiz für eine soziale Natur- es geht immer darum, was man macht..Was machst du den ganzen Tag? Wo treibst du dich herum? ..diese letzten genannten Fragen, würde man nie so stellen..Deshalb versuchen sie immer indirekte Fragen zu stellen ;-)

Answer:
Finde ich auch doof…ich z.B. mache sehr oft etwas mit Freunden , bin aber zu faul in einen Verein zu gehen, zu mal mich einfach keien Sportart wierklich interessiert.
Trotzdem hallte ich mich nicht grade für einen assozialen Menschen..

Answer:
Es geht nur am Rand um soziale Kompetenz - aber in großem Ausmaß darum, ob jemand Engagement und Verantwortungsbewusstsein für die eigene "Community" zeigt oder nur oberflächlich-materiell dem eigenen Vergnügen frönt.

Answer:
Ist nicht in jeder Firma.

Jeder leitet davon Dein Verhalten, und Einstellung zu Kollegen, und Teamfähigkeit ab.

Mein Vater legt ein Papier auf den Boden.
Lässt Du es liegen, bist Du ohne ein Wort draussen.

Alles Gute.


Answer:
Das ist wirklich bescheuert. Vielleicht wollen die, das Du umsonst arbeitest, wenn Du eine soziale Ader hast. :)

Answer:
Die wollen wissen, ob du "normal" bist.

Answer:
Naja man muss ja nicht die Wahrheit sagen.
Vermutlich auch um zu Wissen ob du einem gefährlichen Sport nachgehst.

This entry was posted on Monday, March 30th, 2009 at 12:26 pm and is filed under Karriere. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or TrackBack URI from your own site.

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